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ZWISCHEN DRAMATIK UND DER STILLE DES "WERDENS"

Die frühen Zyklen des Kärntner Malers Erwin Presser beschäftigen sich mit der Natur: Die Landschaften seiner Umgebung interpretiert er in Gegensätzen - grün und gebirgig, aber auch weiblich und hügelig. Später kommen die einsamen Weiten Australiens dazu. Danach für einige Zeit düstere Labyrinthe. Die Zyklen der vergangenen Jahre dominieren großformatige Akte sowie eine Bilderserie von Alpträumen, die eng mit dem einsamen Geburtsort des Künstlers - einem abgelegenen Bergbauernhof - verwoben sind.

Schließlich folgt eine elementare Auseinandersetzung mit dem Thema "Geburt" - zwischen Brutalität, Dramatik und der Stille des "Werdens". In seinen Werken vermittelt Erwin Presser die extreme Gefühlswelt, die mit diesem elementaren Ereignis verbunden ist. Die Gemälde wahren in jeder Darstellung die Intimität des Moments ohne Voyeurismus oder Effekthascherei. Die Darstellungen sind so plastisch und die Schatten so akkurat, daß sich das Auge den Inhalt erst erarbeiten muss. Es sind Bilder, an denen man nicht vorbeisehen kann.
 
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